Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain belegte den sechsten Platz in der Ballon d’Or-Rangliste, doch die Geschichte hinter diesem Ergebnis birgt eine unerwartete Enttäuschung. Trotz seiner herausragenden Leistung während der gesamten Saison haben Enthüllungen aus Marokko für eine überraschende Frustration gesorgt. Marokkanische Journalisten haben eine Entscheidung aufgedeckt, die bereits landesweit für Diskussionen sorgt.

Die überraschende Wahl der marokkanischen Jury

In einer überraschenden Wendung der Ereignisse setzte der marokkanische Vertreter in der Ballon d’Or-Jury Hakimi nicht auf den ersten Platz.Stattdessen wählte er Lamine Yamal an die Spitze seiner Liste. Diese Entscheidung kostete Hakimi potenziell entscheidende Punkte im Rennen um die prestigeträchtige Auszeichnung. Die Enthüllung dieser Wahl durch die lokalen Medien hat in Marokko bereits für Kontroversen gesorgt, wo viele eine natürliche Unterstützung für ihren Nationalhelden erwartet hatten.

Während Yamals außergewöhnliche Saison mit Barcelona die Entscheidung aus sportlicher Sicht rechtfertigen könnte, ist es international üblich, seine Landsleute zu bevorzugen. Diese Entscheidung hat viele überrascht, insbesondere da andere Länder Hakimis historischen Einfluss mit PSG in der Champions League mit der Platzierung auf Platz eins gewürdigt haben.

Ein kostspieliger Verrat für Hakimi

Dieser symbolische „Verrat“ hat erhebliches Gewicht, insbesondere angesichts der oft knappen Differenzen zwischen den Kandidaten für den Ballon d’Or. Jede Stimme für den ersten Platz bringt wertvolle Punkte,und Hakimi hätte diese Unterstützung aus seinem Heimatland erwarten können. Vincent Garcia von France Football hat bestätigt, dass mehrere Juroren den Marokkaner tatsächlich an die Spitze gewählt haben.

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Der Zeitpunkt dieser Enthüllung, kurz vor der offiziellen Veröffentlichung der Abstimmung am kommenden Samstag, unterstreicht die Aufregung, die sie in Marokko ausgelöst hat. Hakimi, der offen erklärt hatte, er habe die Trophäe „verdient“, steht nun ohne die Unterstützung seines eigenen Landes da. Dieses Szenario ist umso frustrierender, da er weiterhin der Favorit für die Auszeichnung als Afrikas Fußballer des Jahres ist.

Trotz des Rückschlags bewahrt Hakimi eine positive Atmosphäre mit seinem Teamkollegen Dembélé. „Jetzt, wo du Ballon d’Or bist, möchte ich, dass du immer im Anzug kommst!“, scherzte Hakimi in der Umkleidekabine und demonstrierte damit seine Anmut unter Druck.