Da der Fußballkalender immer voller wird, waren die Diskussionen um den Ballon d’Or noch nie so hitzig. Der Nachfolger von Rodri, dem Gewinner von 2024, wird im September bekannt gegeben, und während einige bekannte Namen im Rennen sind, sorgen auch unerwartete Kandidaten für Aufsehen.

Dembélé und Yamal: Spitzenreiter

Ousmane Dembélé, der erfolgreichste Torschütze der europäischen Topmannschaft, ist natürlich im Rennen um diese prestigeträchtige Einzelauszeichnung. Der Spanier Lamine Yamal glänzt unterdessen weiterhin mit seinem außergewöhnlichen Talent. Doch auch andere Spieler haben in dieser Saison maßgeblichen Einfluss gehabt.

Rodri, Ballon d’Or 2024

Weitere namhafte Anwärter

Auch Spieler wie Gianluigi Donnarumma, Vitinha, Pedri, Raphinha, Kylian Mbappé und Achraf Hakimi haben ihre Spuren hinterlassen. Insbesondere Hakimi sorgte mit entscheidenden Toren im Champions-League-Viertelfinale gegen Aston Villa, im Halbfinale gegen Arsenal und im Finale gegen Inter Mailand für Aufsehen. Sein Nationaltrainer Walid Regragui ist überzeugt, dass der Rechtsverteidiger Anerkennung verdient.

Hakimis unerwarteter Versuch, den Titel zu erringen Hakimis afrikanische Herkunft und seine defensive Position könnten laut Regragui Hindernisse darstellen. „Afrikaner und Verteidiger zu sein, könnte ein Nachteil sein“, erklärte er auf einer Pressekonferenz. In Afrika sind wir oft stärker gegen uns selbst, sowohl Trainer als auch Spieler. Aber er verdient einen Platz bei den Ballon d’Or-Trophäen. Ich habe vor dem Champions-League-Finale gesagt, dass er um den afrikanischen Ballon d’Or und jetzt auch um den globalen Ballon d’Or kämpfen sollte. Regragui fuhr fort: „Mit der bevorstehenden Klub-Weltmeisterschaft sind die Herausforderungen für Achraf klar. Aber wir müssen ihn unterstützen. Endlich haben wir einen Spieler dieses Kalibers, der auf diesem Niveau mithalten kann. Meiner Meinung nach gehört er unter die ersten drei und nicht nur als dritte Wahl.“

Siehe auch  Vitinhas deutliche Worte: Die globale Dominanz von PSG und sein persönliches Wachstum