Gianluigi Donnarumma von Paris Saint-Germain ist weiter von der Wunschliste von Trainer Luis Enrique entfernt. Dies zeigte sich insbesondere am Dienstagabend, als er nicht für das Champions-League-Duell gegen Bayern München nominiert wurde.

Unerwartetes Bankdrücken für ein Spiel mit hohen Einsätzen

Zum zweiten Mal in Folge, nach dem Spiel am Wochenende gegen Toulouse, wurde der italienische Torhüter zugunsten des russischen Torhüters Matvey Safonov ausgewechselt. Dies stellt für Donnarumma einen deutlichen Rückschritt dar und erinnert an seine erste Saison in Paris, als er mit dem Costa-Ricaner Keylor Navas um den Startplatz konkurrierte.

Eine harte Botschaft für Donnarumma?

„Es ist eine Strafe“ kommentierte der ehemalige PSG-Spieler David Ginola vor dem Spiel auf Canal+. „Wenn ich Donnarumma wäre und erwarten würde, mit Manuel Neuer als gegnerischem Torwart gegen die Bayern zu spielen, und stattdessen Safonov in der Startelf sähe, würde ich das wie einen Schlag ins Gesicht empfinden. Es ist ein echter Schlag.“ Die Entscheidung von Luis Enrique, den russischen Torwart zu bevorzugen, löste Spekulationen aus. „Nur um Schlagzeilen zu machen“ schlug Kommentator Bertrand Latour vor, ebenfalls in der Sendung.

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Zweite Gedanken zu Enriques Wahl

Enriques umstrittene Entscheidung wurde nach dem Spiel auf den Prüfstand gestellt. Safonovs Fehler führte zu einer kostspieligen Niederlage für den französischen Meister. Die Frage bleibt offen: Wäre das Ergebnis anders ausgefallen, wenn Donnarumma das Netz gehütet hätte?