Nach dem Ausscheiden aus der Champions League infolge der 0:3-Niederlage gegen Club Brügge durchlebte Olympique Marseille in den letzten Wochen eine schwierige Phase. Der französische Vizemeister zeigte sich unbeständig und konnte in den letzten fünf Spielen nur zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden verbuchen.

An diesem Sonntag trifft die Mannschaft von Roberto De Zerbi im Parc des Princes in einem mit Spannung erwarteten Duell auf Paris Saint-Germain. Maxime Chanot stellte offen die Fähigkeit des italienischen Trainers infrage, die Mannschaft gegen den Hauptstadtclub zum Sieg zu führen, und deutete sogar an, dass er selbst in dieser Rolle besser wäre. Kritik und Ehrgeiz: Chanots mutige Aussage

„De Zerbi ist ein Schauspieler“, bemerkte Chanot und kritisierte dessen Unfähigkeit, eine Strategie gegen PSG zu entwickeln. „Er sagt, er habe kein Rezept, um sie zu schlagen, und behauptet, er sei kein Koch. Wofür wird er dann bezahlt? Gebt mir seinen Vertrag, ich weiß, wie es geht. Er hat sie schon einmal geschlagen. Warum behauptet er etwas anderes? Weil er sich vor der Verantwortung drückt, er kennt die Situation bei Marseille und kann selbst nicht vorhersagen, wie seine Mannschaft spielen wird“, erklärte der ehemalige Verteidiger von New York City FC in einem Interview bei „After Foot“ auf RMC. Marseilles aktuelle Form: Inkonstanz mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden in den letzten fünf Spielen. Nächste Herausforderung: Das Spiel gegen PSG im Parc des Princes. Chanots Kritik: Er zweifelt an De Zerbis Fähigkeiten und bietet sich selbst als Trainer an.

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