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Ligue 1+: Neuer Kanal startet mit 600.000 Abonnenten und vielversprechenden Umsatzprognosen
Nur wenige Tage nach dem Start des neuen Ligue 1+-Kanals veröffentlichte Nicolas de Tavernost einige wichtige Zahlen und Finanzprognosen für die Saison.
Ligue 1+ hatte einen erfolgreichen Start. Nach dem Ende des Vertrags zwischen DAZN und der Ligue de Football Professionnel (LFP) übernahm ein neuer Kanal die Leitung, und das Startwochenende erwies sich als voller Erfolg. In einem Interview mit L’Equipegab Nicolas de Tavernost bekannt, dass „bereits über 600.000 Menschen auf allen Plattformen abonniert haben“.
Beflügelt von diesen Zahlen äußerte sich der Präsident von LFP Médias optimistisch hinsichtlich der Einnahmen des Kanals im ersten Jahr. „Wir schätzen, dass wir rund 170 Millionen Euro erwirtschaften werden, abzüglich der Produktionskosten. Damit verbleiben uns rund 120 Millionen Euro, was immer noch einen beträchtlichen Umsatz darstellt“, prognostizierte er in einem Interview mit L’afterfoot auf RMC Sport.Zwei Jahre lang keine TV-Rechte
Der Vorsitzende rechnete in diesen Einnahmen eine Entschädigung von 85 Millionen Euro von
DAZN und weitere 78,5 Millionen Euro von beIN Sports ein. Obwohl eine genaue Berechnung nicht möglich ist, könnten sich die 18 Ligue-1-Vereine diesen Betrag am Ende der Saison teilen. Nicolas de Tavernost erinnerte jedoch daran, dass die Spitzenteams in den nächsten zwei Jahren nicht auf Einnahmen aus den TV-Rechten angewiesen sind.Trotzdem bleibt der 74-Jährige optimistisch für die Zukunft der Ligue 1+. Er hofft, schnell die Marke von einer Million Abonnenten zu erreichen.
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