Die LFP steht erneut im Rampenlicht. Um die Übertragung der Ligue 1 zu sichern, erwägt die Liga eine ungewöhnliche Lösung: einen neuen, eigenen Kanal, der von DAZN und Canal+ gemeinsam betrieben wird. Dieser Plan wirkt eher wie ein Ausweichmanöver als eine solide Rettungsstrategie. Zwar könnte er den Verhandlungen neuen Schwung verleihen, offenbart aber vor allem eine für die Fans zunehmend undurchsichtige Strategie.

Eine wackelige Allianz mit DAZN und Canal+

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Berichten von RMC Sport zufolge arbeitet die LFP an einem Modell, bei dem alle Spiele der Ligue 1 auf einem einzigen Kanal zentralisiert und von DAZN und Canal+ verbreitet werden. Dies würde sogar erfordern, dass BeIn Sports seinen Sendeplatz am Samstag um 17 Uhr aufgibt. Offiziell soll die Ernennung von Nicolas de Tavernost an die Spitze von LFP Média die Beziehungen zu den traditionsreichen Sendern verbessert haben. In Wirklichkeit kann diese Hybridlösung jedoch die tiefgreifende Instabilität, die die Verwaltung der französischen Fernsehrechte in den letzten Jahren beeinträchtigt hat, kaum verbergen.

Verschwommene Sichtbarkeit für die Ligue 1