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DAZN vs. LFP: Rechtsstreit offenbart tiefe Kluft über TV-Rechte und Piraterieprobleme
Es entbrennt ein juristischer Showdown zwischen DAZN und der französischen Fußballliga
Paris, Februar 2025 – Die anfängliche Auseinandersetzung vor Gericht zwischen DAZN und der Ligue de Football Professionnel (LFP) hat sich zu einem heftigen Streit entwickelt, der von Anschuldigungen und erhöhten Spannungen geprägt ist. Die LFP fordert die Freigabe von 35 Millionen Euro einbehaltener TV-Rechtegebühren, DAZN kontert mit dem Vorwurf von Vertragsverletzungen. Dieser Rechtsstreit dürfte heftig werden und beide Seiten sind entschlossen, siegreich zu sein.
Eine elektrisierende Atmosphäre von Anfang an
Das von Richter Patrick Sayer geleitete Verfahren befasste sich schnell mit den Kernfragen und zeigte die erhebliche Kluft zwischen den Parteien auf. DAZN gab bekannt, dass es in Frankreich 500.000 Abonnenten hat und argumentierte, dass die Mittel aufgrund unzureichender Anti-Piraterie-Maßnahmen der LFP zurückgehalten wurden. Die LFP wiederum behauptete, sie habe alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllt und kritisierte den Anstieg der Piraterie seit der Einführung von DAZN. Sie verwies auf die monatliche Abonnementgebühr von 40 Euro im Vergleich zu Amazons bisherigem 14-Euro-Tarif über Prime.
Als kritischer Streitpunkt erweist sich die Piraterie
Piraterie ist in diesem Rechtsstreit als zentrales Anliegen aufgetaucht. DAZN wirft der LFP vor, die Vertriebsnetze nicht effektiv zu verwaltenund verweist auf ausländische Sendungen, die in Frankreich über beIN Sports zugänglich sind. Unterdessen betonte die LFP ihre konsequenten Forderungen an internationale Rundfunkanstalten, französische Bankkarten zu sperren. DAZN hielt diese Maßnahmen für unzureichend und behauptete, dass kein Sender eine narrensichere Lösung gegen Piraterie gewährleisten könne.
DAZN und LFP: ein irreparabler Bruch
Der hitzige Austausch und die gegenseitigen Anschuldigungen unterstrichen eine unbestreitbare Wahrheit: Die Kluft zwischen DAZN und der LFP scheint irreparabel zu sein. DAZN investiert 400 Millionen Euro pro Saison und insgesamt über 2 Milliarden, ist der Ansicht, dass Exklusivität für die Werterhaltung seiner Angebote von entscheidender Bedeutung ist. Da die LFP standhaft bleibt, zeigt dieser Konflikt keine Anzeichen einer Lösung. Eines ist sicher: Alle Strategien liegen jetzt auf dem Tisch.







